Hinter den Kulissen

Eins plus eins macht zwei! So einfach könnte es auch in der Partnersuche gehen, aber die Praxis erweist sich oft als wesentlich komplizierter, denn dort treffen Menschen aufeinander – Individuen mit den unterschiedlichsten Charaktereigenschaften und Lebenserfahrungen. Hier offerieren die Partnerbörsen im Internet einen wirklichen Mehrwert, denn sie nehmen in unterschiedlichen Fragebögen alle persönlichen Eigenschaften, Vorlieben, Abneigungen und Interessen der Suchenden auf , gleichen sie mit den Angaben anderer Singles ab und schlagen gezielt potentielle Partner vor, bei denen ( zumindest in der Theorie ) die Chemie stimmen sollte. Bei hochpreisigen Anbietern wie Be2.de, elitepartner.de oder parship.de entstehen so umfangreiche Persönlichkeitsprofile, welche dem Kunden auch ausgehändigt werden. Derartige Akribie mit wissenschaftlichen Ansätzen erlaubt sehr spezielle Partnervorschläge aus der Datenbank der Partnerbörse, lässt den Single nicht alleine bei der Suche in einer riesigen Profilvielfalt und hat den Betreibern manch gute Presse oder Testsieg eingebracht.

Solcher Aufwand will vom Kunden allerdings auch bezahlt sein und besagte Anbieter lassen sich ihren Dienst mit knapp 30 Euro im Monat entlohnen. Andere Partnerbörsen kommen mit ihren Preisen auch kleineren Budgets entgegen und begnügen sich, wie beispielsweise iLove.de, mit 8 Euro monatlich. Männer müssen in 9,9 von 10 Fällen immer bezahlen, wogegen Single-Frauen häufiger auch gratis oder zu vergünstigten Konditionen auf die Suche gehen können. Eine hohe Frauenquote öffnet nun mal die Männerherzen und ihre Brieftaschen und so streichen einige Dienste ausdrücklich ein geschlechtlich ausgewogenes Mitgliederverhältnis heraus.

Damit sich Männlein und Weiblein überhaupt finden können, ist die Bedienbarkeit und eine möglichst umfangreiche Suchfunktion wichtiges Qualitätsmerkmal einer Partnerbörse. Beides lässt sich idealerweise durch einen kurzen Selbsttest erkunden, auch wenn in einschlägigen Testergebnissen von Medien oder der Stiftung Warentest hierzu bereits Anhaltspunkte zu entnehmen sind.